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HGV Praxis

Ihre Erfahrungen in der Hotellerie

Keine Zeit für Selbstmitleid!
Ich habe hier einige Berichte gelesen und finde es schade, welche Erfahrungen gewisse Arbeiter machen mussten. Leider habe auch ich schlechte Erfahrungen in 4*e Häusern gemacht, was Verpflegung und Unterkunft angeht. Was mir wirklich am Herzen liegt, ist, dass sich Arbeitgeber bevor sie einen Bewerber zum Vorstellungsgespräch einladen, wenigstens einmal den Lebenslauf durchlesen sollten und sich darüber auch Gedanken machen sollten, ob der oder die jenige die richtigen Qualifikationen hat. Ich bin vor kurzem erst wieder 400 km gefahren und habe dann erfahren, dass meine Praxis in dem ein oder anderen Bereich nicht genügend ist, sehr toll, wenn man wieder Tank umsonst verfährt und seine Zeit verschwendet. Leider wurde ich schon bei dem ein oder anderen Betrieb gekündigt, da Ferialpraktikanten oder ungelernte Arbeiter aus dem Ausland günstiger sind, was ich sehr schade finde. Aber trotz allem bin ich sehr dankbar, dass es die Hogastjobbörse gibt und ich bin voller Zuversicht, dass es doch noch Betriebe gibt, die Ihre Mitarbeiter mit Würde behandeln und Wert darauf legen, dass z.B. in einem österr. Hotel ein deutschsprechender Mitarbeiter mit Fachqualifikationen und einem Lächeln die Gäste begrüßt.
Erstellt von: Bettina Klemen am 14.07.2008 21:54 Antwort
Keine Antwort
Ich habe mich bei mehreren Betrieben via Email vorgestellt und leider KEINE Antwort bekommen.

Ich finde dies sehr unhöflich !!
Eine kurze Mail ( auch eine Absage )ist meiner Meinung nach nicht zu viel verlangt.

Schade, ich habe mir mehr erwartet.
Erstellt von: Schweiger Ulrike am 13.07.2008 17:19 Antwort | Kommentare ansehen [1]
nur negatives?
Gibt es denn auch etwas positives aus Österreich zu berichten?
Ich beende demnächst meine Ausbildung und bin auf Jobsuche. Da ich Verwandschaft in Wien habe, bin ich auch dort auf der Suche. Aber wenn ich mir das hier so durchlese wird da ganz anders...
Oder kann jemand eine Tipp geben wo Berufseinsteiger am besten anfangen?
Erstellt von: Diana Stelzer am 12.06.2008 19:24 Antwort | Kommentare ansehen [1]
4*Hotellerie?????
Liebe meinen Beruf,bin auch schon einige Zeit im Tourismus tätig .Arbeite nur in 4* Häusern,leider sagt das über die Menschlichkeit der Chefs (Alkoholiker,primitiv, Ausbeuterei Überstunden werden als Geschenk an den Betrieb betrachtet.) nichts aus.Die Unterbringung ist nicht selten Menschen unwürdig.Man muss dann Monate unter schlimmsten Bedingungen leben(hausen).In manchen Häusern sind Leute die aus Ungarn kommen die Kings,der Österreicher wird schneller arbeitslos,als diese Herrschaften!Gott sei Dank gibt es auch Chefs für die man als Kellner auch Mensch ist und das ist der Grund,warum ich noch in dieser Sparte arbeite.
Liebe Chefs denkt daran,die Kellner sind nur so gut wie Ihr sie behandelt.Dies hängt auch vom Umsatz,den Ihr ja haben wollt ab.
Übrigens eine Einladung zum Essen am Saisonende würde so manchen Kellner freuen,wäre sicher ein Ansp*** sich in der nächsten Saison noch mehr für den Betrieb einzusetzten.
Erstellt von: Anna Maria Sams am 04.05.2008 10:21 Antwort | Kommentare ansehen [1]
Schwarze Schafe
Was Claus Müllersern passiert ist echt schlimm, videoüberwachtes Personalhaus.
Das topt nur noch der Rupertiwirt
mit seinem "Alpenhotel Dachstein"
Läßt Personal am 21.12. aus dem Norden der BRD anreisen und schließt den Betrieb am 6.1. wieder.Der Verdienst ging für die Fahrkarten auf.Manche Niedriglöhner haben dazu gelegt.
Noch schlimmer... läßt auf Probe arbeiten, was in Österreich steng
verboten ist. Anmeldung bei der GKK
am ersten Tag.
Erstellt von: Vilker Z. am 26.03.2008 14:10 Antwort | Kommentare ansehen [2]
Hallo
Lebe und arbeite seit einem Jahr
in Tirol.
Ich mußte meine Arbeitsstelle in
einem großen Hotel kündigen,
unter anderem wegen Mobing durch
stellvertretende vorgesetzte.
Darüber hinaus habe ich festgestellt das deutsche
Arbeitskräfte wesentlich mehr
leisten müßen als Österreichische.
Habe versucht meine Arbeit
sachgemäß und schnell zu erledigen.
Doch dadurch wurde mir immer
mehr aufgebürdet.
So das ich durch diesen Umstand
erkrankte und meine Stelle
kündigen mußte.











Erstellt von: Ute Brünger am 26.11.2007 17:51 Antwort | Kommentare ansehen [1]
Bewerbungen über diese website
Ich wundere mich auch über die Art und Weise, wie betriebe hier auf Bewerbungen reagieren.
Selbst durch die Hogast gesetzte Anzeigen. Habe mich beworben auf eine Hogast Anzeige, mein Profil wurde besucht, habe aber weder eine Antwort noch eine Absage bekommen.
Schade.
MfG
PG
Erstellt von: paul Gerhardt am 12.11.2007 00:56 Antwort | Kommentare ansehen [1]
RE:Ihre Erfahrungen in der Hotellerie
Hallo,

ich bin erst vor knapp 7 Monaten wegen einer Tätigkeit
von Hamburg nach Salzburg gezogen und habe leider die Erfahrung machen müssen, dass u.a. das Personal im Akkordtempo ständig wechselt !

Und Mobbing wird, in den Salzburger Betrieben, hier großgeschrieben.

Es macht schon einen großen Unterschied aus zwischen Hotelbetrieben in Österreich und Deutschland denn die Struktur bzw. Anforderungen als auch Ansprüche sind in Deutschland gehobener und höher.

Leider kann ich nur aus Salzburg mein Fazit ziehen denn in einer Kleinstadt ist man näher am geschehen dran als in einer Großstadt.
Erstellt von: Can am 31.10.2007 12:00 Antwort
RE:Ihre Erfahrungen in der Hotellerie
hi,

ich bin seit 1995 in der gastronomie tätig, seit 1999 ausgelernt. Ich bin sehr viel unterwegs, in ganz Österreich und auch im Ausland. Die Erfahrung im Ausland möchte ich nicht missen, aber wenn sich nichtÖsterreicher über unsere Arbeitsbedingungen beschweren, dann schaut mal im eigenem Land. In der Schweiz oder Südtirol bekommt man immer wieder zu spüren, dass man nur gedulteter Ausländer ist. Erwünscht ist man aber nicht wirklich. Sie nehmen einen ja nur weil im eigenem Land die Leute sich nicht so ausnutzen lassen.
Und was das arbeiten in Österreich betrifft muss ich sagen, dass hängt immer vom Bundesland und von der Art des Betriebes. Im Burgenland z.B. zählt ein Arbeiter aus Ungarn mehr als in Salzburg oder Tirol. Die Salzburger mögen wiederum lieber die Deutschen.
Aber am meisten sind immer die Chefs und die Kollegen bzw. das Klima im Team dafür verantwortlich, wie wohl sich ein Mitarbeiter fühlt.
Also dann, noch viel Spass an der Arbeit.
Lg Sandra
Erstellt von: Sandra Sattler am 31.10.2007 11:58 Antwort
RE:Ihre Erfahrungen in der Hotellerie
Nach 14 jähriger Erfahrung in der Haubengastronomie hab ich heuer beschlossen die Gastronomie endgültig zu verlassen.

Mir sind gerade in den letzten Jahren immer wieder schwarze Schafe untergekommen wo ich mir denke das diese nicht berechtigt sind einen Betrieb zu führen.

Kurzes Beispiel: Ich war letzten Winter auf Saison in einem sehr bekannten Wintersportort im Salzburgerland. Ich war als Restaurantleiter eingestellt und versuchte meine an mir gestellten Aufgaben so gut wie möglich zu erledigen. Vorrausgesetzt das mir der Chef nicht ständig an der Schürze klebte wie ein kleines Kind. Er nahm mir vor den 10 Mitarbeitern die Autorität und glaubte auch mich vor den Gästen mich zur Schnecke machen zu können.

Wenn ich einen Restaurantleiter einstelle, dann setze ich als Betreiber auch ein gewisses Vertrauen vorraus. Oder täusch ich mich??? Aber die Krönung kommt ja noch.

Nach den Weihnachtsfeierlichkeiten beschlossen wir (Ich und meine Mitarbeiter) das wir am Heiligen Abend noch auf ein Getränk in den Ort gehen. Gesagt, getan. Ich war als erster wieder im Personalhaus um ca. 4.15 Uhr.
Am 26.12. wollte ich in meine "Zimmerstunde" gehen und meldete mich im Büro Vorschriftsgemäß ab. Doch zu meinem Erstaunen wollte Herr G.(Hoteldirektor) noch mit mir auf einen Kaffee um noch ein paar Standarts zu besprechen. Er fragte mich sofort was mir nicht einfalle am 24.12. um ca. 1 Uhr noch ausser Haus zu gehen und um 4.15 Uhr wieder heim zukommen, worauf ich erwiderte woher er dies weiß. Daruf meinte er, er habe das Personalhaus "VERWANZT" und lasse sich nicht von seinen Mitarbeitern vera******! Darauf hin habe ich das Dienstverhältnis von einer Minute auf die andere gekündigt.

Dieser Vorfall hat mir schwer zu denken gegeben und es stellt sich mir die Frage: WO führt das ganze noch hin, wenn die Chef´s in Saisongebieten schon die Personalhäuser verwanzen und die ganze Nacht vor den Monitoren sitzen und die Mitarbeiter bewachen??????
Erstellt von: Claus Müllersen am 31.10.2007 11:56 Antwort | Kommentare ansehen [1]
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