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Immer mehr Männer gönnen sich Kosmetikbehandlungen!

Marianne Ragger vom Wellnesshotel Übergossene Alm in Dienten, Salzburg erzählte hogastjob.com aus Ihrem Berufsalltag und was es braucht, um als Kosmetikerin im Hotel erfolgreich zu sein.


hogastjob.com: Frau Ragger, welche Bedeutung haben Kosmetik und Wellnessangebote heute in der Hotellerie?
Marianne Ragger: Der Markt wächst weiter, da die Gäste immer mehr Wert
auf Entspannung legen. Wir nehmen daher immer wieder neue Programme auf.

hogastjob.com: Welche Programme meinen Sie?
Marianne Ragger: Wir haben erst vor kurzem eine neue Linie an
Naturprodukten aufgenommen, um dem Gast ein vielfältiges Angebot bieten zu können.

hogastjob.com: Welche Ausbildung haben Sie gemacht?
Marianne Ragger: Ich habe eine 2-jährige Lehre als Masseurin gemacht und die 2-jährige Ausbildung zur Kosmetikerin.

hogastjob.com: Wie haben Sie den Weg in die Hotellerie gefunden?
Marianne Ragger: Ich wohne in Gastein und wollte schon immer im Hotel Übergossene Alm arbeiten, weil es ein so schönes 4 Stern Hotel ist. Und gegen Ende meiner Ausbildung fand ich dann zufällig ein Inserat in der Zeitung.

hogastjob.com: Was schätzen Sie besonders an Ihrem Beruf?
Marianne Ragger: Selbstständig arbeiten zu können. In der Kabine kann ich mich ganz flexibel auf die Bedürfnisse des Gastes einstellen. Ich arbeite gerne mit Menschen und das macht mir besonders Spaß in den schönen hellen Räumen unseres Spa.

hogastjob.com: Ist es bei Ihnen ähnlich wie beim Friseur, wo die Menschen Tratsch und Klatsch erzählen?
Marianne Ragger: Ja, es gibt schon Gäste, die einem das Herz ausschütten. Dann ist halt Diskretion und Loyalität sehr wichtig, wir erzählen das auf keinen Fall weiter. Es gibt aber natürlich auch Gäste, die sich entspannen wollen und die es genießen, nicht reden zu müssen und daher schweigen.

hogastjob.com: Was empfinden Sie als schwierig in Ihrem Job?
Marianne Ragger: Schwierig finde ich eigentlich nichts. Man muss halt flexibel sein wegen der Arbeitszeiten, da wir natürlich auch am Wochenende und an Feiertagen arbeiten.

hogastjob.com: Wie sind Ihre Arbeitszeiten?
Marianne Ragger: Ich arbeite von 9 bis 12 Uhr, dann eine Stunde Mittagspause und dann von 13 bis 19 Uhr. Ich habe eine 5 1/2 Tage-Woche und der freie Tag fällt halt abwechselnd unter der Woche und auf das Wochenende.

hogastjob.com: Was sollte man für den Beruf der Kosmetikerin und Masseurin an Fähigkeiten mitbringen?
Marianne Ragger: Neben den guten Fachkenntnissen auf alle Fälle einen offenen und positiven Umgang mit Menschen. Dann Eigenverantwortung und Sensibilität. Wir arbeiten ja wirklich direkt am Menschen: wir achten darauf, die Privatsphäre zu wahren. Also zum Beispiel auch darauf zu achten, dass der Gast gut zugedeckt ist. Und verkäuferisches Talent sollte man auch mitbringen, da wir natürlich vor allem im Kosmetikbereich auch verkaufen.

hogastjob.com: Was gehört in Ihrem Job zu den schönsten Erlebnissen?
Marianna Ragger: Wenn man einem Gast helfen konnte. Wenn man nach einer Behandlung sieht, dass man Schmerzen lindern konnte. Oder sieht, dass der Gast vom Stress befreit ist.

hogastjob.com: Welche Trends können Sie in Ihrem Bereich erkennen?
Marianne Ragger: Es geht immer mehr darum sich etwas zu gönnen. Vor allem nehmen immer mehr Männer Gesichtsbehandlungen in Anspruch. Darüber hinaus wird das Massage-Angebot immer größer. Wir bieten Ayurveda Massagen, Stonetherapie, hawaiianische Massagen neben den klassischen und Fußreflexzonen-Massagen an. Da gilt es, den Gast zu beraten und durch Fragen herauszufinden, wie er oder sie am besten entspannt, um dann dementsprechend die passende Massage anzuwenden.

hogastjob.com: Frau Ragger, vielen Dank für das Gespräch!