Bewerbungsfoto – das gibt’s zu beachten!

Holzuntergrund mit Kamera und einer Pflanze

Das Aushängeschild jeder Bewerbung: ein professionelles Bewerbungsfoto. Zwar ist es in der Mappe keine Pflicht mehr, dennoch: mit einem sympathischen Foto gelingt oftmals der erste Schritt in Richtung Traumjob.

Aber worauf kommt‘s wirklich an? Welche Fotopannen solltest du vermeiden? Und gibt es je nach Branche Unterschiede?

HOGASTJob klärt auf: So setzt ihr euch ins rechte Bild!

Sieben Don’ts beim Bewerbungsfoto

Ob als Kellner, Jungkoch oder Rezeptionist: egal, aus welcher Branche du bist, diese sieben Don’ts solltest du beim Bewerbungsfoto beachten!

1. (No!) Selfies, please!

Selfies, die du üblicherweise bei Facebook oder Instagram postest, sind als Bewerbungsfoto völlig ungeeignet. Das gilt auch für Schnappschüsse und Partybilder. Bilder mit „Freizeit-Charakter“ passen besser in die Sozialen Medien, nicht jedoch in die seriöse Bewerbungsmappe.

Selfie mit Handy

2. Tiefe Einblicke

Sowohl bei Frauen als auch bei Männern heißt es: tiefe Einblicke und zu viel nackte Haut vermeiden. Weite Ausschnitte sind ein absolutes Tabu! Besser den ein oder anderen Knopf an Hemd oder Bluse zumachen, bevor der Fotograf abdrückt …

3. Technisch: mangelhaft

Ob unscharf, überbelichtet, verpixelt, verzerrt oder ungünstiger Winkel – stell dich nie im schlechten Licht dar! Vermeide diese Fehltritte und lass für qualitativ hochwertige Fotos am besten einen Profi ans Werk!

4. Ganzkörperaufnahmen

Wenn du dich nicht gerade als Model oder Hostess bewirbst, dann mach dein Bewerbungsfoto zur Kopfsache! Perfekt in Szene gesetzt, ist ein freundliches Portraitfoto das, was ein Personaler als am besten bewertet.

 

5. Blickrichtung von oben oder unten

Wer von oben herab blickt, kommt oftmals arrogant und frech rüber. Wer von unten hoch schaut, könnte provozierend wirken. Also: am besten keine Experimente! Halte deinen Kopf möglichst mittig. Varianten mit einer leicht schrägen Kopfhaltung und seitlichem Blickwinkel sind auch möglich.

6. Knallbunt

Die Hauptrolle auf dem Bewerbungsfoto spielst du! Damit das so bleibt, solltest du einen neutralen und schlichten Hintergrund wählen. Auf keinen Fall eignen sich grelle und kräftige Farben. Auch ein unruhiger Hintergrund lenkt zu sehr ab.
Dasselbe gilt für deine Kleidung. Bleibe dezent in den Farben.

7. Alte Bewerbungsfotos

„Old isn‘t always better“ heißt hier das Motto. Dein Bewerbungsfoto sollte nicht älter als zwei Jahre sein und in etwa deinem jetzigen Äußeren entsprechen. Trägst du seit kurzem Brille oder hast neuerdings kurze Haare? Dann ist es an der Zeit, den Fotografen aufzusuchen, um ein aktuelles Bild zu knipsen!

 

Alte Kamera mit Bilder

Branchenspezifische Unterschiede: dein Bewerbungsfoto als …

 … Rezeptionist

In diesem Beruf bist du die Visitenkarte des Hauses und spiegelst den ersten Eindruck wider. Ein gepflegtes Äußeres und ein freundliches Wesen sind daher das A und O. In deinem Bewerbungsfoto sollte genau das auch rüberkommen. Mit einem offenen und freundlichen Lächeln gibst du nicht nur dem Gast das Gefühl, herzlich willkommen zu sein. Auch der Personalchef wird bei einem sympathischen Foto zweimal hinschauen. Daneben gilt: Vermittle ein geschmackvolles, ordentliches Erscheinungsbild.

 

Hotelrezeption

 … Koch

Du bist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung als Koch? In deinen Bewerbungsunterlagen fehlt nur mehr das passende Foto? Einige fragen sich an dieser Stelle, ob sie bei einer Bewerbung dem Berufsstand entsprechend eine Schürze tragen sollen. HOGASTJob rät: Mit einem neutralen Foto bist du besser beraten. Damit machst du zumindest nichts falsch! Und die Frage, ob Krawatte, Anzug, Kostüm oder Bluse stellt sich hier weniger …

 

Nachdenklicher Koch vor einem Laptop

… Servicekraft

Als Kellner bist du tagtäglich mit Kunden in Kontakt. Dabei gilt es, stets aufmerksam, offen und freundlich zu sein. Diese Eigenschaften solltest du idealerweise auch auf dem Bewerbungsfoto ausdrücken. Das heißt: Lächeln ist Pflicht, denn es wirkt automatisch sympathisch. Wer defensiv lächelt, wirkt schnell als „graue Maus“ und das ist in der Branche eher fehl am Platz.

 

Barista mit verschränkten Händen

 

Der HOGASTJob-Tipp: Möchtest du in einem gehobenen, modernen Hotel oder eher in einem traditionellen, gut bürgerlichen Restaurant arbeiten? Schau dir deine Lieblings-Job genau an! Denn je nach Branche und Arbeitsstelle solltest du dein Bewerbungsfoto anpassen.

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