Der Verhaltenskodex beim Après-Ski

Wenn die Lautstärke auf das Maximum aufgedreht wird und Sätze wie „Hey, hey Baby (Ooh aah), I wanna know, if you’ll be my girl“ aus den Boxen schallen, ja, dann ist „die“ Zeit im Jahr gekommen! Die Wintersaison ist in Anmarsch und die Schirmbars und Après-Ski-Hütten haben ihre Pforten wieder geöffnet.

Für die fleißigen Saisonarbeiter heißt es dann wiederum ordentlich anpacken und Tabletts mit unzähligen Jägermeister-Stamperln, Bierkrügen und Bargetränken zu den Gästen bringen. Und zusätzlich zu einem fetten Trinkgeld, das sich die fleißigen Kellner auch wirklich verdient haben, fällt der eine oder andere anzügliche Spruch obendrauf. Bis hin zum handfesten Popograpscher kommt einem Après-Ski-Kellner so einiges in der Wintersaison unter.

Doch die oberste Regel lautet: Nie die Kontenance verlieren! Das Partyvolk möchte schließlich unterhalten und nicht von einer missgelaunten Bedienung in die Schranken gewiesen werden. Aber muss man sich alles gefallen lassen? Auf gar keinen Fall! Die passenden Knigge-Regeln müssen sowohl von Kellner als auch Gast beherzigt werden.

 

beim Biereingießen

 

An alle fleißigen Saisonarbeiter: Ihr habt noch nicht den Dreh heraus, wie man mit anzüglichen Gästen, Grapscher-Königen oder anstrengenden Kundschaften umgeht? Dann seid gespannt, und lest jetzt Wissenswertes!

Mit den Gästen mittrinken: ja, klar, nur – gewusst wie!

Ohne kurze, hochprozentige Shots und Drinks geht beim Après-Ski nichts, das ist klar. Je mehr Shots die Gäste intus haben, desto großzügiger, aber auch aufdringlicher werden sie. Da heißt es schnell einmal: „Trink einen mit!“ Das kann man natürlich mal machen, nur aus einem Glaserl werden schnell mal zwei und so weiter. Und bekanntlich ist zu viel Schnaps nicht gut! Vor allem wenn man schwer beladene Tablets heil zu den Tischen bringen muss.

Ein Tipp vom HOGASTjob-Team: Ein charmantes Lächeln, ein flotter Spruch oder eine rasche Kippbewegung über die Schulter, und das Schnaps-Problem löst sich in Luft auf!

Das Gleiche gilt auch bei Gästen, die gerne mal zulangen. Überlege dir gleich im Vorhinein ein paar flotte Sprüche, und du kannst die unangenehme Situation mit Knigge und Anstand bravourös meistern. Denn ausgelassene Stimmung, eine feuchtfröhliche Atmosphäre und ein alkoholgeschwängertes Gemüt sind noch lange kein Freibrief, um fleißige Kellner zu begrapschen.Und falls nötig, einfach einen Security zur Hilfe holen, der die Situation wieder entspannt. Dann wird die ausgelassene Stimmung durch nichts getrübt!

Kellnerin mit Barmetern in der Hand

Schmäh olé – so rinnt der Rubel!

Dass beim Après-Ski ordentlich Rambazamba herrscht, ist kein Geheimnis. Umso flinker, agiler und wendiger müssen sich die Kellner in den Schirmbars und Après-Ski-Hütten durch die Menge schlängeln können. Damit die Stimmung des Partyvolks auch stets ausgelassen und heiter bleibt, sollte das Servicepersonal immer einen flotten, witzigen Spruch auf den Lippen haben. Mit Schmäh und Charme kann so mancher unangenehmen Situation der Wind aus den Segeln genommen werden. Und wenn ein Kellner sein Handwerk versteht und weiß, welche Knöpfe bei den meist spendablen Gästen gedrückt werden müssen, dann rinnt der Rubel! So kann an einem Abend schon mal eine ordentliche Stange Geld in die Trinkgeldtasche einer fleißigen Bedienung wandern.

 

Trinkgeldglas

 

Ein weiterer Tipp für gute Stimmung und den richtigen Umgang mit angeheiterten Après-Ski-Gästen ist das lautstarke Mitsingen von Partyliedern.

Denn merke dir: Ist man als Kellner ein Stimmungsgarant, kommt das bei den Gästen irrsinnig gut an. Vielleicht noch einen kessen Hüftschwung an den Tag legen, und schon hat man die Herzen der Partymeute für sich gewonnen!

 

Tanzvolk

 

Beherzige die Hinweise, und du wirst der Star unter den Après-Ski-Kellnern werden. Du willst noch mehr solch hilfreicher Tipps? Klick dich durch das HOGASTjob-Onlinemagazin!

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