Die 7 größten No-Gos bei Bewerbungsschreiben …

Die 7 größten No-Gos bei Bewerbungsschreiben

Ein Bewerbungsschreiben zu verfassen, ist gar nicht so einfach. Was soll man schreiben? Worauf muss man achten? Man will sich schließlich nicht blamieren.

 … und wie du sie vermeidest

Bewerbungsschreiben sind anfällig für allerhand peinliche Fauxpas. Damit dir diese nicht passieren, hat HOGASTJOB die schlimmsten No-Gos für dich aufgelistet. Und wir verraten dir auch gleich, wie du sie umgehst!

Du weißt noch nicht, wo du dich bewerben sollst? Dann sieh dich auf HOGASTJOB nach spannenden neuen Stellen um, und du wirst bestimmt schnell fündig!

Bewerbung

No-Go 1: Komische E-Mail-Adressen

Wer kennt sie nicht? Diese E-Mail-Adressen, die man zu einem Zeitpunkt erstellt hat, als man sich selbst besonders witzig und kreativ fand: „partyhengst85@xyz.at“, „sumsibiiiene@xyz.at“ oder „tequila.sunrise123@xyz.at“ … Und schon landet die Bewerbung im Papierkorb, bevor der potenzielle Chef das Anschreiben überhaupt erst geöffnet hat. Die Lösung: Einfach eine neue Adresse anlegen! Der Dauerbrenner unter den „professionellen“ E-Mail-Adressen ist übrigens immer noch Vorname.Nachname@xyz.at.

No-Go 2: Furchtbare Fotos

Selfies mit „Duckface“, Urlaubs- und Partyschnappschüsse oder uralte Schulfotos: So ein erster Eindruck ist nicht nur peinlich, sondern lässt auch vermuten, dass du es nicht allzu ernst meinst, mit dem neuen Job. Stattdessen: Professionelle (aktuelle) Bilder machen lassen. Oder ganz auf ein Foto verzichten – das geht nämlich auch!

HOGASTJOB-Tipp: Du willst wissen, wie dein branchenspezifisches Bild für eine Bewerbung als Rezeptionist, Koch oder Servicekraft aussehen sollte? Informier dich gleich, was es beim Bewerbungsfoto alles zu beachten gibt!

Bewerbungsfoto

No-Go 3: Ein „spezielles“ Layout

Manche Kandidaten übertreiben es gerne mit der Kreativität. Word-Designs mit bunten Blumen oder Holzhintergrund sind beim Bewerbungsschreiben eher unangebracht. Generell gilt: Es sollte alles gut lesbar sein und so formatiert, wie sich das der Leser erwartet. Wenn schon kreativ, dann bitte nur mit (gängigen) Schriftarten und Farben arbeiten. Mit den CI-Farben des potenziellen Arbeitgeberbetriebes, zum Beispiel. Understatement bleibt die Devise!

Motivationsschreiben Layout

No-Go 4: Hobbys, die keine sind

Nein, „Moped fahren“ ist kein Zeitvertreib – sondern eine Art der Fortbewegung. Und wer „Lesen“ als seine Leidenschaft angibt, sollte zumindest ein Lieblingsbuch nennen können … Das mit den Hobbys ist immer so eine Sache. Sie anzugeben, macht nur Sinn, wenn sie a) für den Beruf von Vorteil sind oder b) sehr aussagekräftig zur Person sind. Im Zweifelsfall: Nichtssagende Freizeitbeschäftigungen lieber ganz weglassen!

No-Go 5: Zu saloppe Formulierungen

Wenn du deine Bewerbung mit „Sehr geehrter Herr XYZ, wie läuft’s?“ beginnst, stehen die Chancen gut, dass Herr XYZ ganz schnell auf das X am rechten oberen Bildschirmrand klickt. Je nach Betrieb, bei dem du anfangen möchtest, musst du zwar nicht übermäßig „geschwollen“ schreiben, aber eine gewisse sprachliche Etikette solltest du trotzdem einhalten.

Laptop Arbeiten

No-Go 6: Rechtschreibfehler

Wer statt der Kochlehre, eine Kochleere absolviert hat, hat eher schlechte Karten, den neuen Job zu ergattern. Besser: Vor dem Abschicken des Bewerbungsschreibens jemanden Korrektur lesen lassen. Nichts ist peinlicher als eine Bewerbung, die mit Rechtschreibfehlern gespickt ist.

Noch ein häufiger Fauxpas: den Briefkopf an den Empfänger nicht zu ändern, wenn man sich bei mehreren Arbeitgebern bewirbt. Also immer checken und sicherstellen, dass nicht der Name der Konkurrenz dort steht!

No-Go 7: Überholte Floskeln verwenden

Sie tauchen beharrlich immer wieder in Bewerbungsschreiben auf: die überholten Floskeln, die eigentlich niemand mehr verwenden sollte. Lass die Finger von diesen drei:

„Über eine Einladung zum Bewerbungsgespräch würde ich mich sehr freuen.“
Naja, offensichtlich. Sonst würdest du dieses Schreiben wohl kaum verfassen. So formuliert, könnte es aber sein, dass die Hoffnung auf besagtes Bewerbungsgespräch verschwindend gering ist.

„In Erwartung Ihrer baldigen Antwort …“
Lieber nicht auf eine baldige Antwort drängen. Da freut sich kein Personaler oder Chef darüber, und der Prozess dauert so lange, wie er eben dauert. Ansonsten ist die baldige Antwort allenfalls eine Absage.

„Hochachtungsvoll, …“
So hoch kann die Achtung gar nicht sein – diese Floskel ist viel zu altbacken und übertrieben. „Mit freundlichen Grüßen“ reicht völlig.

Bewerbung

Schön und gut … aber was muss denn überhaupt alles in den Bewerbungsunterlagen enthalten sein? In der HOGASTJOB-Checkliste findest du alle wichtigen Infos dazu.

Übrigens: Nächste Woche geht’s gleich weiter mit dem zweiten Teil dieser Serie. Dann erfährst du auf HOGASTJOB.com, was die absoluten No-Gos beim Bewerbungsgespräch sind.

Kommentare

Kommentare