Gastraum mal anders

So setzt du dein (T)Raumkonzept um!

Die Möglichkeiten in Sachen Raumkonzept sind in der Gastronomie nahezu unendlich. Hast du dir schon Gedanken gemacht, was zu deinem Lokal passt? Und wie du es schaffst, dass sich Gäste und Mitarbeiter bei dir wohlfühlen?

Stylisch, rustikal oder unkonventionell. Das Wichtigste in Sachen Raumgestaltung: Du hast ein konkretes Gastro-Konzept! Auch das Raumkonzept ist Teil des Storytelling deines Betriebes. Was ist deine Vision? Wofür steht dein Lokal? Was sind deine Markenwerte? Was hebt dich von Anderen ab?

Je klarer deine Vorstellungen sind, desto eher schaffst du es auch, beim Design eine klare Linie hineinzubringen! Und darum geht es: Stimmig muss es sein!

Kleiner Tipp am Rande: Auch die Outfits deiner Mitarbeiter können das Gesamtbild des Lokals komplett verändern. Am besten du liest gleich nach, wie die Outfit-Trends in der Gastro aussehen!

Du hast noch keinen Plan, wohin die Gastro-Reise gehen soll? Dann informiere dich, wie du deinem Traum vom eigenen Lokal vier Schritte näherkommst!

Die 3 Erfolgsfaktoren

Was muss man in Sachen Raumgestaltung alles bedenken? Wenn du diese 3 Faktoren im Blick behältst, kann nicht mehr viel schiefgehen.

  • Das Ambiente: Dazu zählen sämtliche „Umwelt-Einflüsse“, zum Beispiel, das Licht im Lokal, die Temperatur, die Belüftung, die Lautstärke, die Beschilderung, etc.
  • Das Soziale: Fühlt sich deine Zielgruppe wohl bei dir? Passt das Konzept zu ihrem Lifestyle? Aber auch: Ist dein Lokal zu leer oder zu voll? Wie sind Tische und Bestuhlung arrangiert?
  • Das Design: Passen die Elemente in deinem Lokal stilistisch gut zusammen? Ist alles stimmig und entspricht es dem Gastro-Konzept?

(T)Raumkonzept: stylisch, modern und kreativ

Der kleine, aber feine Unterschied

Überlege, sei pragmatisch und kreativ! Details haben oft große Wirkung. Dir fehlt die Inspiration? Wir haben ein paar Ideen für dich gesammelt, wie du deinem Lokal das „gewisse Extra“ verleihen kannst.

Das kleine Farben-Einmaleins für die Gastro

Farben haben eine unbewusste Wirkung auf die Gäste, die sie dazu bringt, länger zu bleiben, schneller zu essen oder mehr zu trinken. Das kann und sollte man sich zunutze machen! Aber Vorsicht: Zu viele und zu intensive Farben führen schnell zu Reizüberflutung. Lieber gekonnt Akzente setzen – mit den richtigen Farben!

  • Rot: regt den Appetit an, aber wirkt schnell zu stark stimulierend und veranlasst Gäste, das Restaurant wieder zu verlassen; eignet sich für: Fast-Food- und Take-Away-Lokale.
  • Grün: hat eine beruhigende Wirkung, suggeriert einen Bezug zur Natur und ist perfekt für Restaurants, die den gesunden und natürlichen Aspekt ihrer Gerichte hervorheben wollen.
  • Blau: findet sich selten in natürlichen Speisen und wirkt appetithemmend; es regt die Gäste eher dazu an, etwas zu trinken; eignet sich daher für: Bars, Cafés und Nachtclubs.

Es werde Licht! Auch mit spezieller Beleuchtung lassen sich tolle Farbakzente setzen. Die kann man dann sogar der Tageszeit anpassen: zum Beispiel, grün untertags – blau am Abend!

Beleuchtung und Farbauswahl: gekonnt Akzente setzen

Instagramability

Die beste Werbung ist noch immer unbezahlte Werbung. Mundpropaganda ist längst schon zur Social-Media-Propaganda geworden. Deine Tischdeko, das Besteck, das Geschirr und wie die Speisen angerichtet sind: Das alles sollte fotowürdig sein!

Instagramability: Dekoration, Geschirr und Speisen sollten fotowürdig sein!

Ein spezielles Highlight: besonders gestaltete Wände und Möbelstücke, die sich gut als Kulisse eignen. Wie wär’s, zum Beispiel, mit einer bepflanzten „living wall“? Diese lässt sich auch gleich – nach dem Zero-Waste Prinzip – zum Indoor Farming nützen.

Highlights: besonders gestaltete Wände

Du siehst: Deiner Kreativität sind (fast) keine Grenzen gesetzt! Mit Liebe zum Detail, Einfühlungsvermögen und einem klar definierten Gastro-Konzept wird sicher auch dein Lokal zum Hingucker. Und was noch wichtiger ist: Es wird zu einem Ort, an dem sich Gäste und Mitarbeiter wohlfühlen!

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