Wer ein guter Sommelier werden will …

Wer seinen Gästen guten Wein schmackhaft machen will, sollte wissen, wie viel Arbeit in einer Flasche steckt. Vieles kann man im Rahmen einer Sommelier-Ausbildung in der Theorie lernen, aber in den Augen vieler namhafter Sommeliers ist ein Praktikum bei einem Winzer unbezahlbar.

Fachwissen ist sicher eine profunde und unabdingbare Basis für einen guten Sommelier. Aber zwischen Theorie und Praxis liegt noch eine entscheidende Lernerfahrung, die ein werdender Sommelier nicht missen sollte. Die Schritte der Weinbereitung, in der Theorie erlernt, geben nur ein unzureichendes Gefühl für die enorme Arbeit, die im Endprodukt steckt.

Was für die einen ein schöner Anblick ist, ist für die anderen harte Arbeit. Als Sommelier sollte man das wissen. – Foto: pixabay.de

Daher empfehlen Sommeliers wie z.B. Renè Antrag vom berühmtem Restaurant „Steirereck“ in Wien ein Praktikum auf einem Weingut. Wer bei einer Weinlese dabei war und die Weinbereitung selbst begleitet hat, kann seinen Gästen erst den Wert, der in einer Flasche steckt, authentisch präsentieren und verkaufen. In Antrags Augen macht sich ein solches Praktikum auch sehr gut im Lebenslauf.

Es kann sich also auszahlen, in die „saure Traube“ zu beißen und ein paar Monate bei einem Winzer zu verbringen. Die Praktika sind zwar meist unbezahlt und insbesondere in der Lesezeit harte Arbeit, aber sie geben dem Lebenslauf eine besondere Note.

Titelbild: pixabay.de
Quelle: Falstaff KARRIERE 03/2017

Daniel Holzbauer

Online-Redakteur für hogastjob, schreibt am liebsten über Menschen im Tourismus ... vielleicht ja bald über Sie. Mag Geocaching, Radfahren und 30 Grad plus.

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